Porträt
Porträts interessieren mich dort, wo sie mehr zeigen als Oberfläche. Nicht das reine Abbild steht im Mittelpunkt, sondern das, was ein Mensch ausstrahlt und mitbringt: Haltung, Identität, Geschichte, kulturelle Prägung und die Beziehung zum eigenen Umfeld.
Gerade in redaktionellen, künstlerischen und institutionellen Zusammenhängen entsteht ein Porträt nie losgelöst von seinem Kontext. Menschen stehen in Räumen, in Erinnerungen, in gesellschaftlichen und kulturellen Bezügen. Genau das mitzudenken, ist Teil meiner Arbeit.
Bildkomplizin heißt für mich auch, aufmerksam mitzugehen, Situationen zu lesen und Bilder zu finden, die präzise sind, ohne beliebig oder glatt zu werden. So entstehen Porträts, die nicht nur Sichtbarkeit herstellen, sondern Präsenz, Eigenheit und Zwischentöne tragen.
Einige Beispiele














